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Butter mit den wertvollen Tuber Aestivum und Albidum - Piemont
Der weiße Edeltrüffel, wissenschaftlicher Name Tuber Magnatum Pico gilt als der Trüffel par excellence, der eigentliche Namensgeber der Kategorie, da er unter ökonomischen Gesichtspunkt einen erheblichen Stellenwert einnimmt. Er ist auch unter dem Namen Trüffel von Alba oder des Piemonts bekannt, da er in dieser Region reichlich vorkommt, aber man findet auch manchmal in Gebieten Mittelitaliens und in Südfrankreich. Alba hat ihm seinen Namen gegeben, weil er im Piemont im gesamten Montferrat, in Langhe und Roero und in einem Teil der Hügelgegend von Turin vorkommt. Er ist kugelförmig mit zahlreichen kleinen Einbuchtungen in der Haut, was ihm sein unregelmäßiges Aussehen verschafft. Außen ist er glatt und fühlt sich leicht samtig an. Er hat eine gelblich graue Farbe mit feinen weißen Äderchen. Sein angenehm aromatischer Duft unterscheidet sich von dem scharfen knoblauchähnlichen der anderen Trüffel und macht ihn zu der einzigartigen Besonderheit als der er bekannt ist. Er lebt in Symbiose mit Eichen, Linden, Pappeln und Weiden und selten findet man in der Nähe anderer Trüffelarten. Der weiße Trüffel benötigt für seine Entstehung und Entwicklung besondere Erdböden und ebenso besondere Klimabedingungen. Der Boden muss weich und den größten Teil des Jahres über feucht, außerdem muss er sehr kalkhaltig und gut "durchlüftet" sein. Daraus ergibt sich leicht, dass nicht alle Erdböden diese Eigenschaften aufweisen und genau diese Umweltfaktoren führen dazu, dass der weiße Trüffel eine ebenso rare wie begehrte Erdfrucht ist. Er wird von September bis Dezember gesammelt.
Neuestes Update
07 Oktober 2008